Zwischenbericht - ein Tag Hanoi

Am darauffolgenden Tag hatten wir nun noch bis nachmittags Zeit, um Hanoi etwas besser kennenzulernen. Nach dem Frühstück ging es erneut zum Stadtkern der Altstadt. Hier kann man Shoppen was das Herz begehrt. Klamotten und Schuhe scheinbar das, was die Vietnamesen in Massen haben, ein Traum für viele Frauen - selten fand man Geschäfte mit Elektronik. Viele ältere Vietnamesen versuchten uns andauernd vietnamesische Spitzhüte, Fächer oder ähnlich traditionelles Zeug regelrecht anzudrehen. Wenn man versuchte diese Leute zu missachten, liefen Sie uns teilweise gefühlt 1km hinterher. Tanja kaufte sich dann später in einem Shop Ihren Spitzhut und wir tranken noch ein Bier, bzw. eine Coke in einem Backpacker-Pub (Fat-Fat-Pub). Wolle brauchte noch FlipFlops, also machten wir uns Zeitnah wieder auf den weg. Als wir nun die FlipFlops hatten (Tanja musste dann gleich auch noch welche kaufen "kann man ja auch immer gebrauchen!") suchten wir eine nette Adresse zum essen, es sollte etwas anderes sein als das Straßenrestaurant vom Vortag. Wir fanden ein nettes Restaurant in einem Hochhaus das einen "Cityview" geboten hat. Es war wirklich sehr lecker!Nach dem Essen, machten wir uns langsam wieder auf den Weg ins Hotel, denn der Bus sollte gegen 18 Uhr starten und wir wollten vorher zumindest noch mal duschen. Auf dem Rückweg zu Hotel, kam eine dieser Einheimischen Frauen die uns wieder einen Spitzhut andrehen wollte (obwohl wir schon einen hatten). Sie war so penetrant, wir sagten mehrfach:"no thank you!" Oder auch: "Kong nho" ( vietnamesich für:"nein danke") ,trotzdem brachte es die Dame nicht zum aufgeben. Wir flüchteten regelrecht vor ihr, gingen immer schneller, aber für eine Damen aufwärts der 40 hielt sie gut schritt. Als der Verkehr auf den Straßen (auf diesen liefen wir) so dicht wurde, dass wir stehen bleiben müssten, holte Sie auf und musste (original) dreckig lachen! War ihr doch klar, dass wir nun weder "vor noch zurück" konnten :-D. Jedoch hat sie dann schnell verstanden, dass wir keinen weiteren Hut bräuchten und gab sich mit den Worten zufrieden, "wir würden sie nicht vergessen, falls wir noch einen bräuchten. "

Zurück im Hotel haben wir kurz die besorgten Getränke für die Busfahrt abgeliefert und sind noch mal in das benachbarte Café gegangen. Für Wolle gab es einen Café mit Milch und für Tanja einen Fruchtshake. Wie immer war der Fruchtshake natürlich überragend - nicht vergleichbar mit den Füchten, die wir in Deutschland kaufen können. Wolle's Café hatte es allerdings in sich. Die bestellte Milch, war scheinbar Yoghurt oder eben abgelaufene Milch, die halt etwas dickflüssig war. Nachdem Wolle 2 Schlücke genommen hatte, war er froh zu seinem Café noch ein Glas Wasser bekommen zu haben. Wir wollten die Zeit nutzen um noch ein paar Informationen über Dong Hoi (das nächste Reiseziel) rauszusuchen. Jedoch kamen ein paar Gäste ins Café die stanken wie " ein komplettes Fitnessstudio, dass seit 2 Wochen ohne Dusche ist". Also Getränke (bis auf den Café) auf Ex und weg.
Hier muss noch erwähnt werden, dass wir Hanoi mit einem lachenden und weinenden Auge verlassen. Die Stadt hat doch einen gewissen und netten Charme. Die kleinen französischen Gassen und Baustil(scharf nachdenken,wie das jetzt kommt), sowie der trubelnde Verkehr und die Millionen unterschiedlichen Gerüche geben Hanoi einen gewissen Flair, der einen begeistert, mitreißt, aber auch abschreckt. Wahrscheinlich sind das die Worte, die gestern fehlten, um den "Kultur Schock" irgendwie zu umschreiben.

2 Stunden später sitzen wir nun in diesem ... Bus. Es ist zwar äußerlich ein Bus, allerdings statt mit Sitzen, gibt es hier drin 2. stöckige Betten. Insgesamt bietet dieser Bus 36 Leuten (bis zu einer Körperlänge von 1,80m ) einen Schlafplatz für längere Touren. Es war ziemlich eng für uns, sind wir ja auch beide fast 1,80 groß. Wir können euch jetzt zwar nur ein Bild von diesem Bus präsentieren ( das Video folgt bei der nächsten WLAN-Verbindung), aber es ist noch deutlich krasser als es aussieht. Statt das Licht und Musik runter gedreht werden, damit wir schlafen können, wir die Farbe des Lichtes auf Party gestellt. Heißt :es wird statt normalem Licht, auf die Farben:Rot und Blau gestellt. Die Vietnamesen singen die Lieder die aus dem Radio tönen laut mit und freuen sich darüber. Nach ca. 1,5 bis 2 Stunden dann die erste Pause. ....weiter geht es mit Infos vermutlich morgen

1.9.14 14:44

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