…. Phnom Penh

Am Hotel angekommen haben wir schnell den Check-In erledigt und sind noch mal raus Richtung "Night-Market". Hier sollte es Restaurants usw. geben. Wir haben hier recht gut essen können. Am ersten Abend haben wir uns eine Fischplatte gegönnt sowie jeder ein Fischfilet, 2 Bier und 2 Cola - für runde 15 USD. Phnom Penh ist auch eine Großstadt, allerdings fiel uns auf, dass sie dreckiger ist im Vergleich zu Ho Chi Minh. Saigon ist zwar nicht wer weiß wie Sauber, aber Phnom Penh ist noch schlimmer. Den ersten Abend haben wir also mit Essen und einem kleinen Spaziergang verbracht und sind dann auch aufs Zimmer, da wir ja nicht so viel Schlaf im Bus bekommen haben. Bevor wir jedoch ins Bett sind, trafen wir 2 weitere Backpacker, von denen wir noch einige Tipps bekamen, was man in Phnom Penh sehen und machen kann. Am nächsten morgen sind wir Recht früh raus, denn wir wollten uns den Wat Phom anschauen, einen Tempel in unmittelbarer nähe zu unserem Hostel. Dieser war wenig spektakulär, da er noch in Betrieb ist und so die Einheimischen ihn regelmäßig zum beten aufsuchen. Also haben wir uns dann entschlossen den Royal Palace anzuschauen (Anm. Kambodscha wird noch von einem König regiert und Phnom Penh ist die Hauptstadt mit dem Königssitz, sowie den königlichen Palästen). Laut Reiseführer sollte dieser einen Eintrittspreis von 3 Dollar haben, jedoch scheinbar nicht für uns, wir mussten nämlich 6 Dollar zahlen. Naja, seis drum. Wir haben uns also ein Ticket gekauft und haben uns den Royal Palace angeschaut. Dieser ist zwar sehr interessant, aber sicherlich keine 6 Dollar wert. Es ist sehr schön und die Gebäude haben alle ein vergoldetes Dach und sind im asiatischen Baustil erbaut worden, allerdings durfte man nur in 2 dieser Gebäude rein gehen. In dem Hauptgebäude sind viele alte "Schätze" der Königsfamilie aufgestellt und ein paar historische Gegenstände wie z.B. Belohnungen für damalige Soldaten. Man konnte dort u.a. Kelche, Besteck,Buddhas, Tempelwächter, Kronen und Waffen der Historie Kambodschas sehen. Damit war der Besuch im Royal Palace nun auch wieder vorbei und wir sind wieder zum Hotel, um dann auf den Night-Market zu gehen, denn dieser findet nur an Wochenenden statt. Leute oder Touristen die T-Shirts von Phnom Penh - oder "I love Cambodia" suchten, waren hier genau richtig. Wir leider nicht ! Der 2. Tag in Phnom Penh war relativ langweilig, wir hatten in Saigon im Backpackerviertel einen Tattoowierer kennengelernt, der in Phnom Penh ein eigenes Studio hatten. Aus Lust und Laune haben wir diesen aufgesucht und mit Ihm ein paar Bier getrunken bzw. Cola getrunken (Nein wir haben uns kein Tattoo stechen lassen - noch nicht :-) ). Da in Phnom Penh nun nicht mehr viel zu sehen oder erleben war, haben wir noch am 2. Tag den Nightbus / Sleepingbus nach Siem Reap gebucht, dieser sollte uns dann um Mitternacht zum nächsten Ziel bringen. Fazit zu Phnom Penh - Da es auf dem Weg in den Norden lag, war es sicherlich nicht falsch es aufzusuchen. Zwar kann man noch mehr Kultur erleben, in dem man z.B. die "Killigfields" ( eine Art Massengrab des politisch motiviertem Massenmordes der roten Khmer), jedoch hat uns dieses nicht weiter "interessiert". Weiter fanden wir die Stadt sehr laut und dreckig, es machte irgendwie den Anschein als ob es den Menschen egal ist was mit dem Müll passiert. Am Abend wurde jeglicher Dreck auf die Straße geschoben und die "Müllabfuhr" hat eben einen "Teil" davon mitgenommen. Wir wollen die Welt sehen, also gehört Phnom Penh auch dazu ! Bisher also nicht "alles roger in Kambodscha"…:D

19.9.14 15:38, kommentieren

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Abfahrt von Phu Quoc - Alles Roger in Kambodscha ?! - Ankunft in Phnom Penh

Endlich, der Tag der Abreise. Nichts hält uns auf dieser Insel, lediglich der White-Sand-Beach war einfach unbeschreiblich. Morgens um 7.30 Uhr sollten wir von dem Bus am Hotel abgeholt werden, allerdings wusste das der Busfahrer nicht. Wir sollten um 8.30 Uhr unsere Fähre nach Ha-Tien nehmen, um von hier mit einem weiteren Bus nach Kambodscha bzw. Phnom Penh zu fahren. Als der Busfahrer um 7.45 noch immer nicht da war, haben wir den "Travel-Agent" angerufen bei dem wir die Tickets organisiert hatten. Zwar spät, doch der Bus kam. Statt der erlaubten 60 auf dem "Highway" musste er dann halt 120 fahren um noch pünktlich bei der Fähre zu sein. Auch die Mautstellen wurden durch fahren-auf der falschen Straßenseite einfach passiert . Am Hafen angekommen wurden wir direkt bis zu unserem Schiff gefahren.

In Hai-Tien angekommen sollten wir mit dem Bus nun weiter nach Phnom Penh Kambodscha, dachten wir zumindest. Zunächst wurden wir zu einem anderen Travelagent gefahren bei dem wir uns die nächsten 3 Stunden aufhalten konnten, denn um 13.00 Uhr sollte dann endlich der Bus nach Phnom Penh fahren. In der Zwischenzeit konnten wir unser Visa für Kambodscha organisieren und noch etwas essen. Als dann endlich unser Bus kam der uns nach Phnom Penh fahren sollte, waren wir begeistert. Seit 6 Uhr auf den Beinen und endlich ist das nächste Ziel in Sicht … dachten wir jedenfalls. Dieser Bus fuhr uns über die Grenze, wo wir das komplette Einreiseprocedere durchmachen mussten. Einen Gesundheitscheck in Form von einem Fiebertest war eigentlich alles was getestet wurde. Nachdem wir also auch dieses erledigt hatten, hofften wir endlich nach Phnom Penh zu kommen. Leider hatte der Busfahrer andere Pläne…

Wir fuhren als ca. 30 Minuten mit dem Bus nach Kampot zur nächsten Travelagency. Dort angekommen wurde uns mitgeteilt, dass der nächste Bus Richtung Phnom Penh um 15.00 Uhr losfahren würde. Also hieß es wieder mal 2 Stunden warten. um 15.30 Uhr kam dann nun ein Bus, der uns nach Phnom Penh bringen sollte. Die Fahrt für 148km dauerte ca. 4 Stunden aufgrund von …. wir wissen es eigentlich auch nicht… um 19 Uhr dann wurden wir bei einem weiteren Travelagent (aber wenigstens in Phnom Penh) rausgelassen. Unser Glück war, dass unser Hostel ca. 350m entfernt davon war. Also brauchten wir kein Geld oder ähnliches, sondern nur wieder mal die Füße in Bewegung bringen… also wird "Alles Roger in Kambodscha ?"

15.9.14 15:09, kommentieren